Spirituelles Traum Yoga

Ein interessanter Punkt bei der Arbeit mit Träumen ist die Unterteilung in Wach -und Schlafbewusstsein. Hier im Westen sagen wir ja auch “ich habe in der Nacht einen Traum gehabt und jetzt bin ich wach.” Folgt man den östlichen Lehren so stellt dieses Wachbewusstsein, also das Gefühl in diesem Moment eine Person zu sein, die diese Zeilen liest und “wach” ist, ebenfalls eine Illusion da - anders formuliert “auch das scheinbare Wachbewusstsein träumt”. So ist selbst das luzide “Ich” in einem Traum immernoch eine Illusion, eine geistige Kreation und nicht der Kern unseres Daseins. Wer träumt mich? Oder wer bin ich? Wer ist der grosse Träumer? Diesen Fragen können wir uns im spirituellen Traum Yoga nähern. Mit der Zeit wird man hier feststellen können, dass “nicht der Traum das Problem ist, sondern unsere Sichtweise der Realität”. Der Vorgang des Träumens ist ein hervorragender Übungsweg da wir uns der zeitlosen (manchmal auch als “Traumzeit”, “4te Zeit”, “Zeit der Götter”, “turiya” oder “zeitlose Zeit” bezeichnet) Dimension im eigenen Innern bewusst werden können. Dies ist der “Ort” an dem Meditation stattfinden sollte. Auch im Traum Qi Gong versuchen wir in diese Bewusstseinsebene einzutauchen. Im Schlaf Yoga welches mit dem sprituellen Traum Yoga eng verknüpft ist, versucht man auch, sich mit der Ebene im Bewusstsein zu verbinden, die einfach da ist - die quasi schon existiert bevor Gedanken, Bilder oder Gefühle entstehen. In den Praxisseminaren wird auf diese Thematik weiter eingegangen.
Tao der Nacht
© Tai Chi Schule Wiesbaden 2012
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“Diese Welt geht vorüber und ein jeder muss aus seinem Traum erwachen. Es ist keine Zeit zu verlieren, darum bemüht euch ohne Unterlass.”   
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(Neuseeland 2003)
Buddha (”der Erwachte”)